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PRESSEMITTEILUNG - Freitag, 14. Oktober 2016

Christen an der Seite Israels Schweiz verurteilt den Resolutionsentwurf der UNESCO zum "besetzten Palästina" vom 13. Oktober 2016.


Der Resolutionsentwurf, in der Israel immer wieder "Besatzungsmacht" genannt wird, greift Israels Aktivitäten in und um den Tempelberg an und fordert Israel auf, aufzuhören die jordanischen und palästinensischen "Wiederherstellungsarbeiten" am Tempelberg zu verhindern. Der Text erwähnt den Tempelberg nur als "Al-Aqsa-Moschee / Al-Haram Al-Sharif" und lehnt so jede historische oder religiöse Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Tempelberg ab.

Christen an der Seite Israels International Präsident Rev. Willem J.J. Glashouwer sagte heute: "Die Altstadt von Jerusalem ist eng und untrennbar mit dem jüdischen Volk verbunden. Als Christen bekräftigen wir die historische und biblische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Tempelberg und wir verteidigen ihr Recht auf den Tempelberg. Die internationale Gemeinschaft darf nicht denen nachgeben, welche die Existenz des jüdischen Volkes und ihre innige Verbindung mit dem Land, besonders dem Tempelberg, leugnen."

Nach Angaben von Christen an der Seite Israels Schweiz Präsident Philip van den Berg entspricht der Resolutionsentwurf nicht dem Völkerrecht und sollte vom UNESCO Exekutivrat abgelehnt werden. "Weil sich so viele Staaten der Stimme enthalten haben, konnte dieser Resolutionsentwurf von weniger als der Hälfte der 58 Mitglieder des UNESCO Exekutivrat verabschiedet werden." Eine Minderheit der Israel-Bashingstaaten konnte so behaupten, das sie die Mehrheit der internationalen Gemeinschaft vertretet. Dies is ein erheblicher Missbrauch der UNESCO und ein Missbrauch der internationalen Rechtsordnung. Es ist Zeit für die Staaten, welche sich der Stimmung enthalten haben, ihren Widerspruch zu diesem Entschluss zu erklären, und für alle friedliebenden Staaten, offen gegen den geschützten historischen und rechtlichen Revisionismus vorzugehen, weche von bestimmten UN-Mitgliedstaaten forciert wird."

Glashouwer bestätigte die Bedeutung des Tempelbergs für Christen und Juden. "Der Tempelberg ist nicht nur für Muslime ein heiliger Ort, sondern auch für Juden und Christen. Er ist von zentraler Bedeutung für die biblischen Erwartungen der Juden und Christen über das Kommen des Messias. Mit der Verurteilung israelischer Aktivitäten und der Forderung, dass Israel den "historischen Status quo" respektiere soll, gibt die UNESCO islamische Forderungen zur exklusiven Kontrolle über den Tempelberg nach. Das ist eine grundlegende Verletzung der Rechten von Juden und Christen in Bezug auf den Tempelberg. "

In einer Reaktion auf den Resolutionsentwurf hat der Oberrabbiner Benjamin Jacobs aus den Niederlanden erklärt: "Ich bin schockiert, weil Jerusalem und der Tempel während Tausenden von Jahren in unseren Gebeten erwähnt worden sind. Diese UNESCO-Resolution bestreitet die tiefe historische und religiöse Zusammenhang zwischen Juden und dem Tempelberg. Ich bin sehr besorgt darüber, dass es den wachsenden Antisemitismus in Europa gegen Israel und die Juden stimulieren wird in einer Zeit, wo Toleranz gepredigt werden sollte. Ich bin dankbar, dass einige europäische Länder wie die Niederlande, Deutschland und Grossbritannien dafür gestimmt haben, diesen aggressivem Entschluss gegen Israel und das jüdische Volk nicht zu unterstützen."

Christen an der Seite Israels / Christians for Israel ist eine internationale, nichtkonfessionelle Bewegung, die über 200.000 Christen in über 40 Nationen auf allen Kontinenten repräsentiert.