Bibellehre

Editorial 12 – Das Leiden und die Befreiung Israels

Philip van den Berg - 1 August 2016

Editorial Israelaktuell.ch Zeitung August / September 2016

Liebe Leserin, lieber Leser!

Hassgetriebene Attentate, Verfolgungen und Genozid scheinen immer häufiger die Welt zu erschüttern. Unser Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann (1. Petrus 5, 8). Dass das Volk Israel schon Jahrtausende in vergleichbaren Umständen lebt, wird uns vielleicht nun endlich einigermassen klar. Da ist doppeltes Gebet angesagt.

Gott aber hat die Lösung für Israel und die Welt. Er sagt durch Hesekiel im Kapitel 37, 21–28: „… Ich hole die Israeliten aus den Völkern heraus, zu denen sie gehen mussten; ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land … Ich befreie sie von aller Sünde … Mein Knecht David wird ihr König sein … Ich werde ihr Gott sein und sie warden mein Volk sein. … Wenn mein Heiligtum für alle Zeit in ihrer Mitte ist, dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt …“ Wir dürfen den Anfang schon sehen. Beten wir, dass Er die Herstellung von Israel und der Welt bald vollenden wird.

Aber vergessen wir im Gebet nicht die „anderen“: In der Bergpredigt sagt unser Herr Jesus Christus in Lukas 6, 37–38: „… Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln.“ Auch das ist unsere Gebetsaufgabe.

Beten wir also für Israel, die Kirche, die Nationen und unsere Feinde. Gott erhört unser Flehen und wird alle Dinge neu machen. Welch eine herrliche Hoffnung!

Philip van den Berg
Präsident Christen an der Seite Israels Schweiz

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