Bibellehre

Editorial 05 – Gebet als Vorrecht, Freude, Verantwortlichkeit, Pflicht und Waffe

Philip van den Berg - 1 Juni 2015

Editorial Israelaktuell.ch Zeitung Juni / Juli 2015

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das 100 Tage-Gebet des Global Prayer Call sowie Auffahrt und Pfingsten liegen hinter uns und wir sind in der grossen, leeren Zeitspanne bis Weihnachten angekommen. Da wird unsere Berufung, wachsam zu sein und zu beten ohne Unterlass, noch wichtiger.

Es hat sich in den letzten Jahrhunderten, Jahrzehnten und Jahren sehr vieles bewegt in der Welt um Israel. Wir dürfen Zeugen sein von grossen Ereignissen, die zeigen, dass Gott dabei ist, Seinen Liebesplan mit den Menschen und insbesondere mit Seinem Volk auszuführen. Macht unser himmlischer Vater dies alles völlig unabhängig von den Gebeten von Juden und Christen, oder haben diese ihren Einfluss, wie Gott auch in der Bibel klar sagt?

Und auch Gottes Gegner gibt sich immer mehr Mühe, sein Reich zu festigen in den Herzen der Menschen und als Staat auf Erden. Sollten wir da auch nicht unser Gebet intensivieren? Die grosse Gefahr, vor der Gott uns in Seinem Wort warnt, ist die des Schlafens, der Lauheit und der Hypokrisie. Der eigentliche Global Prayer Call vom Vater und vom Sohn ist, dass wir ständig beten, sowohl privat als auch in der Gemeinschaft der Gläubigen.

In diesem Sinne wünsche ich, dass die Gebetsgruppen, welche seit Anfang des 100 Tage-Gebets in der Schweiz aktiv gewesen sind, ihr Gebet fortsetzen und wir die Kirchen wöchentlich mit Gebet füllen. Weil das Gebet nicht nur ein Vorrecht und eine Freude ist, sondern eine bleibende Verantwortlichkeit, eine heilige Pflicht und eine wirksame Waffe.

Philip van den Berg
Präsident Christen an der Seite Israels Schweiz

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