Bibellehre

Editorial 06 – Gott fragen wo helfen

Philip van den Berg - 1 August 2015

Editorial Israelaktuell.ch Zeitung August / September 2015

Liebe Leserin, lieber Leser!

Nach den 100 Tagen Gebet finden Sie in dieser Zeitung vieles über unsere anderen Aktivitäten. Wir lernen sowohl vom Gesetz Gottes als auch vom Leben Jesu, dass Gebet und gute Werke zusammengehören. Ohne Gebet können wir nicht Gottes Willen suchen, verstehen und machen; ohne Werke aber sind wir laut Jakobus tot.

Lesen Sie in diesem Sinne die Artikel über unsere Hilfsprojekte und fragen Sie Sich, nein, fragen Sie Gott, wo Sie helfen können. Er wird es zeigen, weil wir in einer Zeit leben, in der Er mehr als je zuvor Helfer braucht, um das Evangelium zu leben und Seine Liebe für Israel, die Kirche und die Nationen zu verbreiten. Und weil Er auf unsere Gebete hört.

Dies sehen wir auch in den Ereignissen im Nahen Osten: Wir lesen mehr als je zuvor über Muslime, die sich zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bekehren, und hören dabei über Begegnungen mit dem Messias. Auch in Israel: Mitte Juli erhob auf einer Tramhaltestelle in Jerusalem plötzlich ein arabischer Mann seine Stimme und sagte in Hebräisch: „Ich kommen aus Ramallah, meine Familie will mich nicht mehr sehen. Gott hat mir in einer Vision gezeigt, dass Er das jüdische Volk liebt und dass ich es auf die gleiche Weise lieben darf. Ich finde es furchtbar, was euch angetan wird und bereue es aufrecht.“ Manche Juden schüttelten ihm die Hand. Es stellte sich nachher heraus, dass Jesus ihm erschienen war und dass er mit all seiner Kraft von der Liebe Gottes zu Seinem Volk Israel zeugen wollte.

Es ist nicht ohne Grund, dass Gott der Allmächtige heisst. Bei Ihm und mit Ihm ist nichts unmöglich.

Philip van den Berg
Präsident Christen an der Seite Israels Schweiz

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