C4I-Forum in Israel: Juden und Nichtjuden – in Hoffnung vereint!
Neunzig Delegierte von Christians for Israel (C4I) aus über 25 Ländern trafen sich vom 30. Oktober bis 3. November 2025 in Israel zum alle zwei Jahre stattfindenden C4I-Forum.
Seit fast dreißig Jahren wächst Christians for Israel (C4I) weltweit und gründet und fördert christliche Gruppen, die die C4I-Mission tragen: in den Gemeinden über Israel zu informieren, für den Frieden Jerusalems zu beten und das jüdische Volk zu trösten. Alle zwei Jahre kommen die Leiter unserer nationalen und regionalen Partnerorganisationen aus aller Welt in Jerusalem zusammen, um voneinander zu lernen, alte Freundschaften zu pflegen, mit dem jüdischen Volk in Kontakt zu treten und die Zukunft zu planen. Hier einige Eindrücke vom zehnten Internationalen Forum von Christians for Israel:
Unsere gemeinsame Hoffnung auf den Messias
Unser jüdischer Freund David Nekrutman (Isaiah Projects) ermutigt Christen, Jesu Worte in Lukas 4 als Einladung zur Feier des Schabbats zu verstehen: „Gott will keinen mechanischen Glauben. Er will, dass wir uns freiwillig für seinen Willen entscheiden. Das ist es, was wir am Schabbat feiern – wir ruhen in Gott und erwarten den Messias.“ In einer bewegenden Rede ermutigt uns Benjamin Philip (Hineni), uns weiterhin auf unsere Aufgabe zu konzentrieren, Christen und Juden in diesen messianischen Zeiten zusammenzubringen.
Neuer Vorsitzender bei C4I International
Der neu ernannte Vorsitzende von C4I International ist Willem Griffioen. Willem ist bei Christians for Israel kein Unbekannter; als junger Mann half er vor fast dreißig Jahren zusammen mit seinem Vater beim Aufbau von C4I in den Vereinigten Staaten. Seitdem war er langjähriger Vorsitzender der Israel Allies Foundation und hat zahlreiche Unternehmen und Missionswerke gegründet und geleitet. Willem lebt heute mit seiner Frau Kathy und seinen Kindern in Washington D.C. „Ich spüre, dass C4I in eine neue Phase eintritt – Gott möchte Neues bewirken und ich freue mich sehr, daran teilzuhaben.“
Kfar Aza
Auf unserer Reise zu den Schauplätzen des Massakers vom 7. Oktober besuchten wir Kfar Aza, einen Kibbutz, dessen Felder bis an die Grenze zum Gazastreifen reichen. Der Kibbutz wurde am frühen Morgen dieses Schwarzen Schabbats von etwa 250 palästinensischen Terroristen angegriffen. Sie nahmen 19 Geiseln. 62 Bewohner wurden auf grausamste Weise ermordet. Später am selben Tag kamen Plünderer. Wir sahen die totale Verwüstung, die verbrannten und beschädigten Häuser. Wir sprachen mit Überlebenden, Menschen, die sich in der Vergangenheit dem Frieden und dem friedlichen Zusammenleben mit ihren Nachbarn verschrieben hatten. Am 7. Oktober sahen sie, wie ebendiese Menschen, mit denen sie immer zusammengearbeitet hatten, in ihren Küchen standen, plünderten und mordeten.

Besuch beim Autofriedhof, einem stillen Gedenkort für die Opfer des Hamas-Überfalls. Foto: Ian Worby, C4I Australia. Photo Credit: Homepage C4I Deutschland.
Der neue Antisemitismus
Laut Michal Cotler-Wunsch, bis vor Kurzem israelische Sondergesandte zur Bekämpfung von Antisemitismus, hat die Vereinnahmung, Pervertierung und Instrumentalisierung des internationalen Rechtssystems den Antisemitismus angeheizt. Sie legte den Grundstein für das Massaker vom 7. Oktober und ermöglichte es, den Völkermordterror der Hamas zu rechtfertigen, während Israel dämonisiert und delegitimiert wird. Unsere gemeinsamen moralischen Werte sind kollabiert. Gemeinsam müssen wir dringend den Zionismus zurückgewinnen und jede Form von Antisemitismus ablehnen.
Feier der Hoffnung
Die Abschlussveranstaltung des Forums war ein Empfang mit unseren israelischen Freunden und Partnern im Train Theatre in Jerusalem, einem malerischen Ort in der Nähe des alten Bahnhofs aus der Mandatszeit. Wir feierten den 45. Jahrestag der Gründung von Christians for Israel im Jahr 1980. Hauptrednerin war die stellvertretende israelische Außenministerin Sharren Haskel.
Danielle Mor von der Jewish Agency dankte Christians for Israel für die jahrzehntelange Unterstützung und Ermöglichung der Alijah jüdischer Menschen nach Israel. Sie und ihre Kollegen sprachen bewegt über die besondere Arbeit von Koen Carlier und seinem Team in der Ukraine, die Israel und dem jüdischen Volk auf unzählige Arten geholfen haben, insbesondere während der schwierigen Jahre des Krieges in der Ukraine.
Zeugnis: Monique Rijkers – YouTube FaktaIsrael (Indonesien)
„Dank C4I habe ich als indonesische Christin 2012 zum ersten Mal von Israel erfahren. Nachdem ich im November 2012 eine Vision von Gott empfangen hatte, veranstaltete C4I drei Wochen später ein Seminar über Israel in Jakarta. Damals schien Pastor Willem Glashouwer direkt zu mir zu sprechen. Heute verbreitet unsere Organisation die Wahrheit über Israel und hat Millionen von Anhängern in Indonesien. Unser Besuch beim C4I-Forum 2025 diente dazu, unsere Dankbarkeit für die von C4I gesäten Samen auszudrücken. Ihr Diener Gottes überall – ihr werdet vielleicht nie die Auswirkungen eurer Worte erkennen. Aber glaubt mir, Gottes Wort ist niemals vergeblich!“

Teilnehmer des C4I-Forums besuchen die Rettungs- und Bergungsorganisation ZAKA. Foto: ZAKA World. Photo Credit: Homepage C4I Deutschland.
Zeugnis Edda Fogorollo – C4I Italy
„Seit 2008 hat mir C4I International geholfen, meine Berufung als Lehrerin für Holocaust-Studien zu verwirklichen. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir über die Jahre ein großartiges Team talentierter junger Christen in Italien aufbauen, die nun zahlreiche Veranstaltungen – im ganzen Land und online – organisieren, um Christen aufzuklären und das jüdische Volk zu trösten und zu stärken. Ehre sei Gott!“
Zeugnis Ian and Mandy Worby – C4I Australia
„Es war wunderbar, mit unserer internationalen C4I-Familie zusammen zu sein – es fühlte sich wie ein echtes Wiedersehen an! Wir haben die Gemeinschaft, die Lehre und die gegenseitige Ermutigung sehr geschätzt. Besonders bedeutsam war es, Projekte zu besuchen und zu sehen, wie unsere Unterstützung unseren jüdischen und israelischen Brüdern und Schwestern Trost und Solidarität schenkt. Die Briefings zu Geopolitik und Rechtsstreitigkeiten sowie die Hilfestellungen zur Verteidigung unserer Überzeugungen waren von unschätzbarem Wert. Vielen Dank an alle, die zum Erfolg des Forums beigetragen haben.“
Dieser Artikel erschien zuerst in englischer Sprache in der Dezemberausgabe von Israel & Christians Today.
