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  • Gebetstag der Israel-Werke Schweiz am 24. April 2021 in Bern. Photo Credit: Christina Haffter.
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Gebetstag der Israel-Werke Schweiz am 24. April 2021 in Bern

editor - 3. Mai 2021

Gebetstag der Israel-Werke Schweiz am 24. April 2021 in Bern
Von Christina Haffter und Renate Hickl 

Nach zwei Jahren konnte wieder ein Gebetstag der Israel-Werke Schweiz in Bern durchgeführt werden. Coronakonform fand der Anlass in einem Saal der EMK und einem der EGW von 13:00 – 17:00 Uhr mit je ca 50 Personen inklusive Stuhlabstand und Maske statt. Durch den Livestream konnte man den Anlass auch von zu Hause aus miterleben und mitbeten. Sue Haueter, Volvieron del Sur, moderierte den Gebetsnachmittag. Nach jedem Impuls von einem Redner beteten wir zu zweit oder dritt für das jeweilige Thema. 

Zuerst erfreuten wir uns an einer schönen Anbetungszeit. Claire Glauser, Reto Return Organisation und Leiterin des Gebetstages, machte den Auftakt mit einer Standort-bestimmung. Sie sprach die Botschaftsverlegung der USA von Tel Aviv nach Jerusalem an. Leider sind ausser Guatemala und Kosovo nicht viele Staaten nachgezogen. Sie erwähnte die Annäherung verschiedener arabischer Staaten zu Israel, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrein, Sudan und Marokko. Sie sieht den Grund dafür in der Angst vor der Nuklearaufrüstung des Irans. Die Palästinenser verlieren an Macht bei der arabischen Liga.

Das Problem mit dem Iran bleibt, denn Joe Biden und die EU wollen die Beziehungen mit dem Iran wieder aufnehmen, die Donald Trump abgebrochen hatte.

Der Menschenrechtsrat der UNO stimmte für ein Waffenembargo gegen Israel. Leider stimmten auch etliche westliche Staaten, unter anderem auch Deutschland für das Waffenembargo.

Das Hilfswerk UNRWA der UNO, das Palästinenser unterstützt und als sehr korrupt bekannt ist, hat mit 129 Mio. Euro Terroristen und deren Familien unterstützt. So war ein Gebetsanliegen die Aussenpolitik der Schweiz, denn unser Land ist mit mindestens 20 Mio. Franken daran beteiligt. Palästinensische Kinder werden in den Schulen über den Dschihad unterrichtet. Sie lesen davon in ihren Schulbüchern.

Israel braucht dringend Gebetsschutz: Ein sehr grosses Anliegen ist nach vier Wahldurchgängen eine stabile und starke Regierung. 

Werner Woiwode, Abraham Dienste und Mitleiter der Israel-Werke Schweiz, brachte uns auf temperamentvolle Art und Weise das Thema „wachet und betet“ nahe. Ein Wächter beobachtet, schaut auf den Herrn und sein Wort und alarmiert die Gefährdeten. Mit Kol.4,2 ermutigte er uns, ausdauernd im Gebet zu sein und zu wachen. Mit dem Thema „Dankbarkeit“, das ganz fundamental ist „wer Dank opfert → Ps. 50“ setzten wir es praktisch um, indem wir Gott für seinen Schutz dankten, dass sein Wille geschieht und für die Hingabe der vielen Wächter. Weiter ging es in die Fürbitte für weitere Wächter. Er betonte, dass der Wächterruf für uns als ganze Nation gilt und wir die Gefährdeten, sprich die Verantwortungsträger und Politiker alarmieren müssen. Für das Gebet sind folgende Aspekte wichtig: in IHM bleiben (Joh. 15,7), im Geist und in Ausdauer beten (Eph. 6,18), glauben ohne zu zweifeln. In allem dürfen wir wissen, dass Gottes Absichten erfüllt werden, auch wenn viele dagegen sind und dass ER die Absichten der Nationen vereitelt. 

Geraldine Tribaudat, Ebenezer-Operation Exodus, sprach über Alijah: Trotz Corona geht die Alijah weiter! Nichts kann Gott aufhalten. Er hält an seinem Plan fest und wird sein Volk in sein Land bringen. Auch wenn wir im Moment nicht mehr nach Israel reisen können, haben wir die Möglichkeit zu beten, Einwanderer an den Flughafen zu begleiten und an Märschen für Israel teilzunehmen. 

Wir wollen die nächste Generation mit Israel bekannt machen. Helfen Sie mit, jungen Leiterinnen und Leitern eine eindrucksvolle, tiefgründige Reise nach Israel zu ermöglichen, war das Thema von Gabriela Hess, Internationale christliche Botschaft Jerusalem und Verein Young Leaders to Israel. Der Verein organisierte im Jahr 2019 eine Reise mit 30 jungen Leitern. Sie tauchten ein in Geschichte, Kultur und Politik und trafen sich mit Bewohnern Israels und Holocaust-Überlebenden. Es gab sehr bewegende und nachhaltige Momente. Die Frage und auch das Gebetsanliegen ist, wie man das Interesse der jungen Leute wecken kann, fehlt ihnen doch der geschichtliche Hintergrund. Eine 2. Reise ist im November 2021 geplant. 

Mit Markus Neurohr, TJCII, haben wir für die Liebe zu den Juden und Israel gebetet. „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.“ Das gilt in erster Linie den Juden. „Wer dich segnet, wird gesegnet werden.“ Er sprach von der Liebe Gottes zu seinem Volk allgemein, in Israel und der Zerstreuung. Durch unsere Liebe soll Gottes Volk den Messias kennenlernen. Die Schätze der Völker sollen nach Israel kommen (Jes.) 

Abschlussworte von Christina Beerli, Leiterin der Israelwerke Schweiz: Wir sind neu aufgerufen, auf Jeshua fokussiert zu bleiben und auf die Pläne des Himmels zu hören und es umzusetzen. Wir haben heute etwas im Geist bewegt. Es ist ein Vorrecht, es in Freiheit zu tun.

Die Israelwerke Schweiz (IWS) laden Juden und Christen ein, gemeinsam unter dem Schirm des Höchsten zu feiern, zu begegnen, Wahrheiten zu proklamieren und Lügen zu benennen. Wer sich am 20. Juni zum Bundesplatz in Bern aufmacht, soll erleben, was in Psalm 89,19 steht: «Der Herr ist unser Schild, ja der Heilige Israels ist unser König» 

Unser Fazit vom Gebetstag: Sensibilisierung für Israel in den Gemeinden und speziell in der jungen Leitergeneration, Liebe zu Israel fördern und erhalten, Gebet im Wächterdienst. 

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IWSGebetstag