• Aufgeschlagene hebräische Bibel vor blauweißem Stoff Gottes Verheißungen an sein Volk Israel: einfach phänomenal! Foto: Canva. (CSI Deutschland)
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Phänomenal! Gottes Verheißungen an Israel: Zukunft und Hoffnung

editor - 5. Juni 2026

An vielen Stellen der Bibel gibt Gott seinem Volk Israel konkrete Zusagen. Schaut man sich diese genauer an, stellt man fest, dass sie vor allem eines sind: „Phänomenal!“ In dieser Serie werden ausgewählte Verheißungen Gottes an Israel beleuchtet. Staunen Sie mit!

Von Dr. Tobias Krämer

„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. (Jeremia 29,11)

Jeder Christ liebt diesen Text: „Gott hat gute Gedanken über mich, er gibt mir Zukunft und
Hoffnung.“ Das ist berechtigt, denn so ist Gott. Nur: Diese Worte bei Jeremia sind an Israel gerichtet. Israel ist der Erstadressat.

Israel (genauer Juda) ist im Exil. Das bedeutet: Land verloren, Jerusalem verlassen, Tempel
zerstört. Nichts ist Juda geblieben, außer das nackte Überleben. Fragen kommen auf: Ist Gott überhaupt noch mit uns? Hat er uns gar aufgegeben?

In diese Fragen hinein kündigt Gott an, dass er Juda nach 70 Jahren wieder zurückholen und
ins Land Israel bringen wird (Jeremia 29,10). Die Juden werden heimkehren! Die Begründung findet sich in oben zitiertem Vers, der Gottes Gedanken/Pläne über Israel beinhaltet. Was sind das für Gedanken? Gott selbst führt sie aus:

  • Gedanken des Friedens und nicht des Leides. Gott hat andere Gedanken, als es äußerlich den Anschein hat. Natürlich brachte das Exil viel Leid für die Juden mit sich. Das ist klar. Leid ist aber nicht das, was Gott für Israel will. Es ist vielmehr eine Notmaßnahme, um Israel wachzurütteln. Gottes eigentlicher Herzschlag beinhaltet Gedanken des Friedens. Frieden für Israel, Frieden für sein Volk.
  • Zukunft und Hoffnung. Das Exil wirkte so hoffnungslos und erweckte den Anschein, als habe Israel keine Zukunft mehr. In der Antike war das auch so: Wenn ein Volk zerstreut und exiliert wurde, dann bedeutete dies das Ende. Solche Völker gingen unter. Nicht aber Israel. Denn hinter Israel steht der allmächtige Gott und er hat Pläne für eine gute Zukunft Israels, die Hoffnung geben.

Gott hat sich nicht geändert. Er ist auch heute noch derselbe. Er ist der Gott Israels, er führt sein Volk in die Zukunft und hat hoffnungsvolle Pläne. Israel hat Zukunft. Am Israel chai!